5 Tipps um finanziell durch die Coronakrise zu kommen

Caritas Zürich, Schuldenberatung Kanton Zürich und die Schuldenprävention Stadt Zürich schlagen Alarm. Die Folgen des Coronavirus wirken sich einschneidend auf die Wirtschaft und so auf die Finanzen der Schweizer aus. In der aktuellen Situation sind Schulden kaum vermeidbar.

 

Mit Covid-19 steigen die finanziellen Sorgen

Durch den Ausbruch von Covid-19  verdienen viele Branchen deutlich weniger. Die Zahl der Arbeitslosen steigt und Selbstständige und Kleinunternehmen verlieren damit teilweise ihre Existenzgrundlage. Die aktuelle Situation stützt aber auch Menschen, die bereits vor Covid-19 am Existenzminimum lebten, in eine akute Notlage. 25 % der Schweizer sind wohlhabend, aber bereits vor der Krise konnten fast 50 % der Schweizer ohne staatliche Unterstützung nicht überleben. Mit der Coronakrise verstärkt sich die Situation und die finanzielle Notlage der Schweizer spitzt sich zu.  

 

Schulden während Covid-19

Die Coronakrise wird zur finanziellen Belastungsprobe der Schweizer. Das Einkommen sinkt oder bleibt aus, doch die Ausgaben bleiben gleich. Viele Privatpersonen haben aufgrund finanzieller Engpässe Schwierigkeiten Ihre Rechnungen zu begleichen. Weiterhin kommt hinzu, dass aufgrund der aktuellen Situation die meisten Menschen größere Probleme haben ihre Kredite zurückzuzahlen. Der kurzfristige Anstieg der Schulden ist in der aktuellen Corona-Krise kaum unvermeidbar. 

 

Grundregeln der Schuldenberatungen 

Die Schuldenberatung Caritas Zürich, die Schuldenberatung Kanton Zürich und die Schuldenprävention Stadt Zürich stehen Ihnen auch aktuell zur Seite und beraten Sie bei Themen zur Verschuldung und Überschuldung. Die folgenden Grundregeln der Schuldenberatungen helfen Ihnen im Umgang mit Geld und tragen zu Ihrer finanziellen Sicherheit bei.

  1. Erstellen Sie ein Budget:
    Ein Budget hilft Ihnen auf unvorhergesehene Ereignisse begegnen zu können. Falls Sie bereits Verdienstausfälle zu verzeichnen haben, passen Sie Ihr Budget auf Ihre aktuelle finanzielle Lage an. Dafür können Sie gerne auf die Budgetvorlagen der Budgetberatung Schweiz zurückgreifen. Behalten Sie einen Überblick über Ihre Ausgaben und kontrollieren Sie diese.  
  2. Setzen Sie Prioritäten bei Ihren Rechnungen:
    In finanziellen Notsituationen ist es enorm wichtig, dass Sie Ihre Rechnungen priorisieren. Wichtige Rechnungen wie Ihre Wohnungsmiete, Energiekosten oder Ausgaben für Lebensmittel sollten Vorrang haben. Bei Rechnungen, die Sie nicht bezahlen können, sollten Sie Ihre Gläubiger kontaktieren. Dadurch können Sie eventuell einen Zahlungsaufschub vereinbaren oder gemeinsam eine passende Lösung finden. 
  3. Machen Sie Ansprüche geltend:
    Zur Unterstützung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus wurde für die Schweizer ein Finanzpaket beschlossen. Somit können Sie neben dem sozialhilferechtlichen Grundeinkommen weitere Ansprüche geltend machen. Wenden Sie sich dazu an die verantwortlichen Stellen wie das RAV, die AHV-Zweigstelle sowie das Sozialamt Stadt Zürich bzw. den Sozialdienst der Wohngemeinde. 
  4. Reichen Sie Ihre Steuererklärung ein:
    Die Frist für die Einreichung der Steuererklärung von 2019 wurde für alle bis zum 15. September 2020 verlängert. Steuerpflichtige, die aufgrund der aktuellen finanziellen Notlage, Ihre Steuerlast nicht begleichen können, können dies in Raten bezahlen oder um einen Zahlungsaufschub bitten. 
  5. Holen Sie sich Hilfe:
    Sie haben Schulden aufnehmen müssen oder Sie hatten bereits Schulden? Dann wenden Sie sich am besten an Schuldnerberatungen. Diese können Sie optimal in Ihrer Situation beraten und unterstützen. Gleichzeitig verfolgen Sie das Ziel, Sie finanziell wieder auf die Beine zu bringen, Schulden zu vermeiden und diese zu begleichen. Das Presseportal rät zudem Privatpersonen davon ab, einen Konsumentenkredit in finanziellen Notsituationen aufzunehmen

 

Photo by Isi Parente on Unsplash

 

 

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